Paradiesische Karotten!

Was wächst kann was, und wie! Die Karot­ten sind schon einige Monate im Boden, also auf jeden Fall mehr als 3 Monate. Und wenn man sie ern­ten will braucht man bei unserem lehmi­gen Boden und deren Wuch­stiefe eine kleine Schaufel, um sie unversehrt her­aus zu bekommen. 

Von den drei Karot­ten haben wir ger­ade ein­mal eine gebraucht um drei Erwach­sene mit Salat zu ver­sor­gen. Der Geschmack,jedoch beson­ders die Kon­sis­tenz ist großartig. 

Früher kon­nte man noch manch­mal solche Karot­ten bekom­men. Wenn man jet­zt einkauft sind diese meist drall, doch beim hinein­beißen spritzen sie, zer­bröseln. Die echte Fes­tigkeit ist weg. 

Braucht man für eine hochw­er­tige Karotte einige Zeit zum kauen, sind die kün­stlich getriebe­nen beim kauen sofort zer­fall­en. Vom Geschmack möchte ich gar nicht reden. 

Geschmack und Fes­tigkeit — der Geschmack und die Fes­tigkeit weisen auf die Art und Menge bzw. Vielfalt der Inhaltsstoffe hin. 

Auch wenn wir nur einen Teil der Pflanzen bis zur Ernte durch­brin­gen, so sind wir immer wieder erstaunt wie wenige Gemüse wir brauchen — wegen der momen­ta­nen und aber auch anhal­tenden Sät­ti­gung. Wir essen viel weniger als vorher. 

Wenn wir gekaufte Gemüse vom Super­markt bekom­men, im Gasthaus oder bei Fre­un­den, dann fällt es immer schw­er­er, diese auch zu essen. 

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